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Vorarlberg

Altes Kino Rankweil 
Di, 04.12.2018, 20:00 Uhr - In unseren Händen 
Bahnhofstrasse 30
6830 Rankweil
Kartenreservierung:
tel: 05522/45387
www.alteskino.at

Spielboden Dornbirn
Mi, 05.12.2018, 19:30 Uhr - Das Wunder von Mals
Do, 06.12.2018, 19:30 Uhr - Unsichtbare Grenzen + Vorfilm
Färbergasse 15
Rhombergs Fabrik
6850 Dornbirn
Kartenreservierung:
tel: +43 5572 21933
www.spielboden.at

RIO Kino Feldkirch
Fr, 07.12.2018, 19:30 Uhr - Rotes Gold
Sa, 08.12.2018, 19:30 Uhr - Kein Fluss und kein Meer 
Marktgasse 18
6800 Feldkirch
Kartenreservierung: 
tel: +43 5522 31464
via email: reservierung@rio-feldkirch.at
www.rio-feldkirch.at 

Preise: 
€ 7,00 Normalpreis 
€ 5,00 Ermäßigung für Jugendliche, Studierende, Pensionist*innen, AK-Mitglieder, Arbeitslose und Mindestsicherungsbezieher*innen

Reservierte Karten sind bis 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn abzuholen!

Zum Download des Programmfolders (PDF, 500 KB) 

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Altes Kino Rankweil - Di, 04.12.2018, 20:00 Uhr

Österreich-Premiere
In unseren Händen 
In our hands
von Jo Barker und Sylvie Planel, Großbritannien 2017, 67 Min, OF mit deutschen UT
© inourhands.film 















Ernährung und Landwirtschaft stecken in der Krise. In kaum mehr als einem Jahrzehnt schlossen mehr als 33.000 bäuerliche Betriebe in Großbritannien für immer ihre Pforten. Der Film porträtiert Bauern und Bäuerinnen der Landworkers' Alliance, einer Partnerorganisation der ÖBV-Via Campesina Austria in Großbritannien. Er zeigt gelebten Widerstand gegen ein industrielles Agrarsystem in Zeiten des drohenden Brexit. Eine wachsende Bewegung von Bauern, Bäuerinnen und anderen im landwirtschaftlichen Bereich Tätigen erschafft und erhält pulsierende Höfe, lebendige Böden, florierende Lebensmittelmärkte und ein gerechteres Ernährungs- und Agrarsystem für alle. „In unseren Händen“ ist die Geschichte einer alternativen Landwirtschaft, einer neuen Art der Ernährung und einer neuen Form von Gesellschaft. 

Filmgespräch mit: 
Daniela Kohler, CSA-Bäuerin 
Stefan Schartlmüller, kultiviert Gemüse und politische Prozesse

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Spielboden Dornbirn - Mi, 05.12.2018, 19:30 Uhr

Das Wunder von Mals
von Alexander Schiebel, Italien/Deutschland 2018, 84 Min, deutsch
© Wunderwerkstatt/Alexander Schiebel
















Wir befinden uns im Jahr 2015. Ganz Südtirol wird von Monokulturen überrollt und in Pestizid-Wolken gehüllt … Ganz Südtirol? Nein! Ein von unbeugsamen Vinschgern bewohntes Dorf kämpft mit einem Feuerwerk an Ideen gegen eine Übermacht aus Bauernbund, Landesregierung und Pharmaindustrie. Mals im Obervinschgau soll die erste pestizidfreie Gemeinde Europas werden. Unglaubliche 76 Prozent der Bevölkerung entscheiden sich in einer Volksbefragung für ein Pestizidverbot auf dem Gemeindegebiet. Doch die Südtiroler Apfel-Lobby denkt keinen Augenblick daran, dieses Votum der Bevölkerung zu akzeptieren. Sie bekämpft das kleine widerspenstige Dorf im Vinschgau mit allen verfügbaren Mitteln der Macht.

Filmgespräch mit:
Simone König, bodensee akademie
Kurt Bereuter, Vorholz-Institut, Organisationsberater, Journalist und Bürgerrat für Grund und Boden
Rochus Schertler, Naturschutzbund Vorarlberg 

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Spielboden Dornbirn - Do, 06.12.2018, 19:30 Uhr

Österreich-Premiere
Vorfilm: Der Sieg der mosambikanischen Bäuerinnen und Bauern gegen das Soja-Imperium
von Stefano Liberti und Enrico Parenti, Italien/Mosambik 2018, 10 Min, OF mit deutschen UT

Im Jahr 2011 startet die mosambikanische Regierung Afrikas größten agroindustriellen Entwicklungsplan. Das sogenannte ProSavana-Projekt zielt darauf ab, 14 Mio. Hektar Land entlang des Nacala-Korridors im Norden des Landes in eine riesige Monokultur, vor allem mit Sojabohnen für den chinesischen Markt, zu verwandeln. Als sie erkennen, dass ihr Land auf dem Spiel steht, initiieren lokale Kleinbäuerinnen und -bauern eine große Mobilisierung – mit Erfolg. 

Unsichtbare Grenzen
Frontera Invisible 
von Nicolás Richat und Nico Muzi, Belgien/Argentinien/Kolumbien 2016, 28 Min, OF mit deutschen UT
© fronterainvisible.com


















„Unsichtbare Grenzen“ ist die Geschichte von Gemeinden in Kolumbien, die in der Mitte einer der am längsten andauernden Kriege der Welt gefangen sind. Der Rausch der Großgrundbesitzer nach Palmöl, um „grünen“ Treibstoff zu produzieren, verdrängt Kleinbauern und -bäuerinnen sowie indigene Gemeinschaften. Ein Leben zwischen den kriegerischen Auseinandersetzungen der FARC-Guerilla und dem Militär. Die kolumbianische Regierung hat einen Friedensvertrag mit den FARC-Rebellen unterzeichnet und damit den 60 Jahre andauernden bewaffneten Konflikt beendet. Nun setzt die Regierung auf die Expansion der Palmölindustrie, um Kolumbien und Europa mit sogenanntem Biodiesel zu versorgen. 

Filmgespräch mit: 
Diana Chacón, Kokos – Kolumbien Solidarität 
Maria Schneller, ÖBV - Via Campesina Austria, Nyéléni Österreich 
Carolina Osorio Rogelis, Klimabündnis Vorarlberg

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RIO Kino Feldkirch - Fr, 07.12.2018, 19:30 Uhr

Österreich-Premiere
Rotes Gold
The Empire of the Red Gold
von Xavier Deleu und Jean-Baptiste Malet, Frankreich 2017, 52 Min, OF mit deutschen UT
© javafilms.fr















Tomatensauce - wer denkt da nicht an die italienische Mama, die aus sonnengereiften aromatischen Tomaten eine Sauce nach altem Familienrezept zaubert? Weit gefehlt: China gehört zu den größten Industrietomatenproduzenten und Herstellern von Tomatenpüree. Es wird als Handelsware wie Weizen, Reis und Erdöl, weltweit verschifft und von Großkonzernen wie Heinz, Nestlé und Unilever aufbereitet. Wie und von wem werden die industriell verarbeiteten Früchte angebaut und geerntet? Der Film besucht Tomatenmarkfabriken in China, Kalifornien, Italien und Afrika und zeigt schonungslos die komplexen Zusammenhänge des globalen Kapitalismus mit all seinen Konsequenzen. Am Ende bleibt der bittere Geschmack der Ausbeutung und des Profits. Eine Reise in die Welt der Tomatenindustrie.

Filmgespräch mit: 
Matthias Henning, Gemüsebauer
Simon Vetter, Bio-Gemüsebauer, Verein “Bodenfreiheit"

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RIO Kino Feldkirch - Sa, 08.12.2018, 19:30 Uhr

Österreich-Premiere
Kein Fluss und kein Meer
No Rio e No Mar
von Jan Willem den Bok und Floor Koomen, Niederlande/Brasilien 2016, 57 Min, OF mit deutschen UT 
© EO/IKONdocs, eo.nl



















Die wunderschöne Insel Ilha de Maré im brasilianischen Bundesstaat Bahia war einst ein wertvolles, seltenes Habitat voller Leben. Jetzt wird das kleine Paradies von der Erdöl-Industrie bedroht. Gewässer sind verschmutzt, Fische und Muscheln sterben. Lokale Fischer*innen verlieren ihre Lebensgrundlage. Eliete Paraguaçu und Marizelia Carlos Lopes, zwei kämpferische Frauen aus der Fischergemeinschaft, setzen sich gegen die umweltschädliche Industrie und die laschen Regierungsbehörden zur Wehr. Zusammen mit Marcos Brandão, dem Anwalt der Fischer-Gewerkschaft, ergreifen sie die Initiative zum Protest gegen die Macht der Öl-Konzerne.

Filmgespräch mit:
Johann Punzenberger, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energie Vorarlberg
Brigitte Reisenberger, FIAN Österreich