Wien

Top Kino  
Do, 12.3.2020, 19:00, Danke für den Regen
Fr, 13.3.2020, 19:00, Seeds of Profit
Sa, 14.3.2020, 19:00, Bittere Ernte - Bauern weltweit in Not
Abgesagt! So, 15.3.2020, 17:00, Die Bäuerin, das bin ich!


Rahlgasse 1 (Ecke Theobaldgasse) 
1060 Wien 

Der Kartenvorverkauf hat begonnen:
online über www.topkino.at
oder telefonisch 01 208 3000 (Mo bis So 11:00-24:00 Uhr) 

Bei Interesse an einer Schulvorstellung wenden Sie sich bitte an junge@normale.at

Preise:
€ 8 Normalpreis
€ 6 Ermäßigung für Jugendliche, Studierende, Pensionist*innen, AK-Mitglieder, Standard-Abovorteil, Mindestsicherungsbezieher*innen und Kunst und Kulturpass-Besitzer*innen

Reservierte Karten sind bis 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn abzuholen!

Zum Download des Programmfolders (PDF, 827 kb)

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Top Kino Wien - Do, 12.3.2020, 19:00 Uhr
Danke für den Regen
Thank You For The Rain
von Julia Dahr und Kisilu Musya, Kenia/Norwegen/Großbritannien 2017, 60 Min, deutsch

© Banyak Films & Differ Media, Julie Lillesæter


















Ein sternenklarer Nachthimmel – schön und für den kenianischen Bauern Kisilu Musya ein Problem. Der ausbleibende Regen stellt eine existentielle Bedrohung für ihn und seine Familie dar. Seine Community versucht er daher unermüdlich von neuen Ideen zu begeistern. Seinen Klima-Aktivismus, die Extremwetterereignisse und die verheerenden Folgen des Klimwandels hält er über fünf Jahre in einem Videotagebuch fest. Mit Unterstützung der Filmemacherin Julia Dahr und einer norwegischen NGO reist Kisilu Musya als Vertreter der Kleinbäuer*innen einer vom Klimawandel besonders stark betroffenen Region zur UN-Klimakonferenz nach Paris. Ein Film über Hoffnung, Engagement und Herausforderungen des Klimaaktivisten in seiner Community als auch in der großen politischen Arena.

Daniel Bacher (DKA Projektreferent für Afrika) und Berit Thomsen (AbL.-Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, Deutschland) im Filmgespräch mit Julianna Fehlinger (ÖBV-Via Campesina Austria)

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Top Kino Wien - Fr, 13.3.2020, 19:00 Uhr
Seeds of Profit
von Linda Bendali, Frankreich 2019, 52 Min, EN/FR deutsch untertitelt
© PremièresLignesTélévision















60 Jahre standardisierte Obst- und Gemüseproduktion und die Herstellung von industriellen Hybriden haben sich dramatisch auf ihren Nährstoffgehalt ausgewirkt. Gemüse hat 27% seines Vitamins C und fast die Hälfte seines Eisens verloren. In den letzten 100 Jahren sind weltweit 75% der kultivierten Sorten verschwunden. Die Samen des Obst und Gemüse sind Eigentum einiger multinationaler Unternehmen wie Bayer und Dow-Dupont. Diese lassen ihr Saatgut für eine Handvoll Rupien in Indien produzieren. Sie erzielen Umsätze in Milliarden-Höhe und profitieren von einem globalisierten Geschäft, in dem Saatgut für mehr als Gold verkauft wird. 

Katherine Dolan, MA (Leitung Arche Noah Saatgutpolitik) im Filmgespräch mit Andreea Zelinka (FIAN Österreich)


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Top Kino Wien - Sa, 14.3.2020, 19:00 Uhr
Bittere Ernte - Bauern weltweit in Not
Les Dépossédés
von Mathieu Roy, Schweiz/Kanada 2017, 76 Min, OF deutsch untertitelt

© Mira Film















Der Markt und multinationale Konzerne sind zur alles bestimmenden Macht in der Landwirtschaft geworden. Ob Preis, Saatgut oder Arbeitsweise – nachhaltige und selbstbestimmte Landwirtschaft ist kaum mehr möglich. Bäuer*innen müssen unter widrigen Bedingungen arbeiten und leiden oft selbst unter Mangelernährung. Das hat dramatische Folgen: In den letzten Jahren ist die Zahl der Selbstmorde unter den Bäuer*innen weltweit um ein Vielfaches gestiegen. Ursache dieser humanitären Katastrophe ist ein globales Wirtschaftssystem, das glaubt sich über die Natur hinwegsetzen zu können und somit Menschenleben gefährdet und oft langfristig zerstört.

Simone Peter (Brot für Welt) im Filmgespräch mit Franziskus Forster (ÖBV – Via Campesina Austria)

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Abgesagt! Top Kino Wien - So, 15.3.2020, 17:00 Uhr
Die Bäuerin, das bin ich!
von Barbara Weber, Österreich 2018, 55 Min, deutsch
© Johannes Kaltenhauser 2019


















Steinbach am Attersee: vierzehn Mutterkühe, die Kälber, zwei Schweine zum Eigenverzehr, ein paar Hühner, Wiesen und Wald. Der Hof der Bäuerin Christine Pichler-Brix ist klein, tausend Euro wirft er im Monat ab. Der Großteil davon sind EU-Förderungen. Was hindert Christine und ihre Familie daran aufzugeben, so wie jährlich fünftausend Kleinbäuer*innen österreichweit? Christine hat als erste Frau den Hof nach 250 Jahren übernommen und führt ihn nach ihren Vorstellungen. Ihre Leidenschaft für die Landwirtschaft motiviert sie für die täglichen Arbeiten, die ein kleiner Hof benötigt. Mit Lebensfreude und Freiheitsgefühl führt sie den Hof in eine neue Zeit, und engagiert sich bei ÖBV - Via Campesina gegen das Verschwinden kleinbäuerlicher Strukturen.

Michaela Reisenbauer (ÖBV-Via Campesina Austria) im Filmgespräch mit Monika Thuswald (ÖBV-Via Campesina Austria)