Wien

Top Kino  
Do, 15.11.2018, 19:00 Uhr, Kein Fluss und kein Meer
Fr,  16.11.2018, 19:00 Uhr, Rotes Gold

Sa, 17.11.2018, 19:00 Uhr, In unseren Händen
So, 18.11.2018, 17:00 Uhr, Unsichtbare Grenzen + Vorfilm


Rahlgasse 1 (Ecke Theobaldgasse) 
1060 Wien 
Kartenreservierung: 
online über www.topkino.at
oder telefonisch 01 58 55 888 (Mo bis Fr 10:00-16:00 Uhr) 
Bei Interesse an einer Schulvorstellung wenden Sie sich bitte an junge@normale.at

Preise: 
€ 7,00 Normalpreis 
€ 5,00 Ermäßigung für Jugendliche, Studierende, Pensionist*innen, AK-Mitglieder, Arbeitslose, Mindestsicherungsbezieher*innen und Kunst und Kulturpass-Besitzer*innen
Reservierte Karten sind bis 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn abzuholen!

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Top Kino WienDo, 15.11.2018, 19:00 Uhr

Österreich-Premiere
Kein Fluss und kein Meer
No Rio e No Mar
von Jan Willem den Bok und Floor Koomen, Niederlande/Brasilien 2016, 57 Min, OF mit deutschen UT 
© eo.nl



















Die wunderschöne Insel Ilha de Maré im brasilianischen Bundesstaat Bahia war einst ein wertvolles, seltenes Habitat voller Leben. Jetzt wird das kleine Paradies von der Erdöl-Industrie bedroht. Gewässer sind verschmutzt, Fische und Muscheln sterben. Lokale Fischer*innen verlieren ihre Lebensgrundlage. Eliete Paraguaçu und Marizelia Carlos Lopes, zwei kämpferische Frauen aus der Fischergemeinschaft, setzen sich gegen die umweltschädliche Industrie und die laschen Regierungsbehörden zur Wehr. Zusammen mit Marcos Brandão, dem Anwalt der Fischer-Gewerkschaft, ergreifen sie die Initiative zum Protest gegen die Macht der Öl-Konzerne.

Filmgespräch mit:
Ruth Fartacek, System Change, Not Climate Change
Marieta Kaufmann, Dreikönigsaktion - Hilfswerk der Katholischen Jungschar
 

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Top Kino Wien - Fr, 16.11.2018, 19:00 Uhr

Österreich-Premiere 
Rotes Gold
The Empire of the Red Gold
von Xavier Deleu und Jean-Baptiste Malet, Frankreich 2017, 52 Min, OF mit deutschen UT
© javafilms.fr















Tomatensauce - wer denkt da nicht an die italienische Mama, die aus sonnengereiften aromatischen Tomaten eine Sauce nach altem Familienrezept zaubert? Weit gefehlt: China gehört zu den größten Industrietomatenproduzenten und Herstellern von Tomatenpüree. Es wird als Handelsware wie Weizen, Reis und Erdöl, weltweit verschifft und von Großkonzernen wie Heinz, Nestlé und Unilever aufbereitet. Wie und von wem werden die industriell verarbeiteten Früchte angebaut und geerntet? Der Film besucht Tomatenmarkfabriken in China, Kalifornien, Italien und Afrika und zeigt schonungslos die komplexen Zusammenhänge des globalen Kapitalismus mit all seinen Konsequenzen. Am Ende bleibt der bittere Geschmack der Ausbeutung und des Profits. Eine Reise in die Welt der Tomatenindustrie.

Filmgespräch mit:
Michael Wögerer, Weltumspannend Arbeiten
Lisa Bolyos, Sezonieri - Kampagne für die Rechte der Erntehelfer_innen in Österreich
Lorenz Glatz jun., GeLa Ochsenherz

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Top Kino Wien - Sa, 17.11.2018, 19:00 Uhr

Österreich-Premiere
In unseren Händen 
In our hands
von Jo Barker und Sylvie Planel, Großbritannien 2017, 67 Min, OF mit deutschen UT

© inourhands.film 















Ernährung und Landwirtschaft stecken in der Krise. In kaum mehr als einem Jahrzehnt schlossen mehr als 33.000 bäuerliche Betriebe in Großbritannien für immer ihre Pforten. Der Film porträtiert Bauern und Bäuerinnen der Landworkers' Alliance, einer Partnerorganisation der ÖBV-Via Campesina Austria in Großbritannien. Er zeigt gelebten Widerstand gegen ein industrielles Agrarsystem in Zeiten des drohenden Brexit. Eine wachsende Bewegung von Bauern, Bäuerinnen und anderen im landwirtschaftlichen Bereich Tätigen erschafft und erhält pulsierende Höfe, lebendige Böden, florierende Lebensmittelmärkte und ein gerechteres Ernährungs- und Agrarsystem für alle. „In unseren Händen“ ist die Geschichte einer alternativen Landwirtschaft, einer neuen Art der Ernährung und einer neuen Form von Gesellschaft.

Filmgespräch mit:
David Jelinek, ÖBV - Via Campesina Austria
Janet Wissuwa, IG-FoodCoops
   

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Top Kino Wien - So, 18.11.2018, 17:00 Uhr 

Österreich-Premiere
Vorfilm: Der Sieg der mosambikanischen Bäuerinnen und Bauern gegen das Soja-Imperium
von Stefano Liberti und Enrico Parenti, Italien/Mosambik 2018, 10 Min, OF mit deutschen UT

Im Jahr 2011 startet die mosambikanische Regierung Afrikas größten agroindustriellen Entwicklungsplan. Das sogenannte ProSavana-Projekt zielt darauf ab, 14 Mio. Hektar Land entlang des Nacala-Korridors im Norden des Landes in eine riesige Monokultur, vor allem mit Sojabohnen für den chinesischen Markt, zu verwandeln. Als sie erkennen, dass ihr Land auf dem Spiel steht, initiieren lokale Kleinbäuerinnen und -bauern eine große Mobilisierung – mit Erfolg. 

Unsichtbare Grenzen
Frontera Invisible
von Nicolás Richat und Nico Muzi, Belgien/Argentinien/Kolumbien 2016, 28 Min, OF mit deutschen UT
© fronterainvisible.com


















„Unsichtbare Grenzen“ ist die Geschichte von Gemeinden in Kolumbien, die in der Mitte einer der am längsten andauernden Kriege der Welt gefangen sind. Der Rausch der Großgrundbesitzer nach Palmöl, um „grünen“ Treibstoff zu produzieren, verdrängt Kleinbauern und -bäuerinnen sowie indigene Gemeinschaften. Ein Leben zwischen den kriegerischen Auseinandersetzungen der FARC-Guerilla und dem Militär. Die kolumbianische Regierung hat einen Friedensvertrag mit den FARC-Rebellen unterzeichnet und damit den 60 Jahre andauernden bewaffneten Konflikt beendet. Nun setzt die Regierung auf die Expansion der Palmölindustrie, um Kolumbien und Europa mit sogenanntem Biodiesel zu versorgen.

Filmgespräch mit:
Aleksandra Kolodziejczyk, Brot für die Welt
Lisa Bertrams, VIDC
Konrad Rehling, Südwind