18.8.26

"Tevî her tiştî - Trotz alledem" im Filmprogramm von Hunger.Macht.Profite.15

Tevî her tiştî - Trotz alledem
von Robert Krieg
Deutschland 2025, 90 Minuten
kurdisch und arabisch OF, deutsch untertitelt









© wfilm.de

Zwischen Krieg, politischer Repression und patriarchalen Strukturen gehen kurdische Frauen in Rojava – einer autonomen Region im Nordosten Syriens – ihre eigenen Wege. Der Regisseur begleitet sie in seinem Dokumentarfilm in ihrem Alltag: bei ihrer Arbeit auf dem Feld und bei kunsthandwerklichen Tätigkeiten. Dabei zeigt der Film, wie sie sich ein selbstbestimmtes Leben aufbauen. Im Mittelpunkt stehen eine ehemalige Kämpferin, eine Lehrerin, eine Sporttrainerin und eine gehörlose Künstlerin. Mit starken Bildern werden ihre persönlichen Geschichten erzählt und gezeigt, wie Frauen eine solidarische Gesellschaft aufbauen.

Tevî her tiştî - Trotz alledem ist ein eindrucksvolles Porträt kurdischer Frauen, die mit ihrer Lebensweise Widerstand gegen Unterdrückung leisten. 


Zweiter Film im Programm der Jubiläumsausgabe ist "Toxic Harvest"

Toxic Harvest
von Andréa Gema
Deutschland/Südafrika 2025, 64 Minuten
englisch und afrikaans OF, deutsch untertitelt










© Rosa Luxemburg Stiftung

Profitorientierte Agrarkonzerne verdienen mit dem Verkauf giftiger Substanzen - auch solcher, die in Europa längst verboten sind. Diese Pestizide werden weiterhin in andere Länder exportiert, wo sie Böden, Wasser und Nahrungsmittel belasten. Vor allem aber schaden sie den Menschen, die ihnen ausgesetzt sind. Toxic Harvest beleuchtet die Lebensgeschichten von Betroffenen in Südafrika, die täglich mit hochgiftigen Pestiziden umgehen müssen, und zeigt die gesundheitlichen Folgen, die sie davontragen. Der Film macht jedoch auch Hoffnung: Es geht auch anders – mit einer agrarökologischen Landwirtschaft ganz ohne Pestizide.

Toxic Harvest gibt Menschen, die unter  Pestizidvergiftungen leiden, eine Stimme und macht auf die verheerenden Folgen des Pestizidexports aus Europa aufmerksam.


"TiAN - Generation Farmfluencer" ist Teil des Filmprogramms von Hunger.Macht.Profite.15

TiAN – Generation Farmfluencer
von Thomas Schäfer und Meike Hollnaicher
Südtirol 2024, 60 Minuten
Südtiroler Dialekt OF, deutsch untertitelt









© taktfilm.com

Eine junge Generation von Landwirt:innen kommt ins Tun. Sie denken Landwirtschaft neu, bringen frische Ideen ein und stellen sich den Herausforderungen unserer Zeit. TiAN – abgeleitet vom südtirolerischen Dialektwort für „tun“ – steht für diesen Aufbruch. Im Mittelpunkt stehen junge Landwirt:innen, die sich bewusst für ein Leben in der Landwirtschaft entschieden haben. Zwischen Tradition, den Folgen der Klimakrise und ökonomischem Druck gehen sie eigene Wege und machen vor, dass Veränderung möglich ist. Sie zeigen, wie eine Landwirtschaft von Morgen aussehen kann und welche Anpassungen es braucht, auch auf Seiten der Konsument:innen, damit Landwirtschaft nachhaltig funktionieren kann.

TiAN ist eine ermutigende Dokumentation über junge Menschen in der Landwirtschaft und ihre Ideen, um Landwirtschaft zukunftsfähig zu machen.


17.6.26

Hunger.Macht.Profite. feiert 20 Jahre!

Vor 20 Jahren, im Jahr 2006, fand die erste Ausgabe der Filmtage zum Recht auf Nahrung - Hunger.Macht.Profite. statt. In regelmäßigen Abständen brachte Hunger.Macht.Profite. in den letzten Jahren unser globales Landwirtschafts- und Ernährungssystem auf die Kinoleinwände und dieses Jahr gehen wir bereits in die 15. Runde. Wir stecken bereits mitten in den Vorbereitungen für die 15. Ausgabe der Filmtage zum Recht auf Nahrung – Hunger.Macht.Profite. und im Herbst geht es endlich wieder los! 

Mit vier spannenden und sorgfältig ausgewählten Filmen touren die Filmtage im Oktober und November durch Österreich. Wir starten in Wien und kommen dann nach Niederösterreich, Oberösterreich, Tirol, Vorarlberg, Kärnten, in die Steiermark und ins Burgenland. Die Filmtage sollen auch ein Ort für Austausch sein und deshalb gibt es an allen Filmabenden anschließende Filmgespräche, um sich mit eingeladenen Aktivist*innen und Expert*innen auszutauschen. Wir freuen uns, viele von euch im Oktober und November bei den Filmtagen zu sehen!

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3.12.25

Wir sagen...
 


Die 14. Ausgabe der Filmtage zum Recht auf Nahrung - Hunger.Macht.Profite. ist nun vorbei. Zwei Monate lang waren in ganz Österreich unterwegs und haben 24 spannende Filmabende mit interessanten Filmgesprächen veranstaltet. Und es war wieder ein voller Erfolg! Ein großer Dank geht an unsere Födergeber*innen und unsere Kooperationspartner*innen, genauso wie an alle Impulsgeber*innen, kooperierenden Kinos und vor allem an euch, an unser tolles Publikum. Ohne euch wäre das alles nicht möglich gewesen! Wir durften mit euch spannende Gespräche über Probleme und vor allem auch Lösungen führen. Wir sind bereits dabei die 15. Auflage der Filmtage zum Recht auf Nahrung zu planen und freuen uns euch nächstes Jahr bei Hunger.Macht.Profite. wiederzusehen. Seid gespannt auf unser Programm!

Falls ihr eure eigene, Eintritt freie Filmvorführung zum Menschenrecht auf Nahrung veranstalten möchtet und Mitglieder von Attac Österreich, FIAN Österreich oder ÖBV-Via Campesina Austria seid, legen wir euch das Hunger.Macht.Profite.-Filmverleihpaket ans Herz. Damit habt ihr die Möglichkeit aus über 50 Filmen auszuwählen, die seit 2006 im Rahmen der Hunger.Macht.Profite. Filmtage gezeigt wurden, um ernährungspolitische Inhalte und Debatten direkt zu Euch in die Gemeinde, die Pfarre und in die Nachbarschaft zu holen. Alle Infos dazu findet ihr hier!

Wir wünschen Euch alles Gute, bleibt kritisch und bis bald!


11.11.25

Hunger.Macht.Profite.14 im November 2025


Im November 2025 sind die Filmtage Hunger.Macht.Profite.14 mit diesen Filmen und anschließenden Gesprächen auf Tour in Oberösterreich, Tirol, Vorarlberg und im Burgenland:





We Are Guardians von Edivan Guajajara, Chelsea Greene und Rob Grobman (Festival-Premiere, Brasilien - USA 2023, 83 Min, portug. OF deutsch untertitelt) ist eine beeindruckende Dokumentation über indigene Gemeinschaften im Amazonasregenwald, die ihr Land, ihre Kultur und die Natur mit Mut und Entschlossenheit verteidigen.
OÖ: Die GIESSEREI Ried im Innkreis, 12.11.2025, 19:00 Uhr
BGLD: OHO - Offenes Haus Oberwart, 19.11.2025, 18:00 Uhr
VBG: BAHI Cafe Bregenz, 27.11.2025, 19:00 Uhr

Landgrabbed von Magdalena Krukowska (Österreich-Premiere, Polen - Belgien 2024, 69 Min, franz./engl. OF deutsch untertitelt) zeigt, wie westafrikanische Gemeinden durch Landgrabbing seitens europäischer Unternehmen ihr Land verlieren, welche einschneidenden Folgen das für die Menschen vor Ort hat und wie schwierig es für Betroffene ist, ihre Rechte einzufordern.
OÖ: Localbühne Kino Freistadt, 13.11.2025, 20:00 Uhr

Mit großem Gespür erzählt The Pickers - Bittere Früchte von Elke Sasse (Deutschland - Portugal - Griechenland 2024, 85 Min, deutsch) wie eng unsere Nahrung mit globalen Zusammenhängen verknüpft ist. Der Blick hinter die, mit frischem Obst und Gemüse gefüllten, Supermarktregale zeigt die bittere Realität der meist migrantischen Erntehelfer:innen, die in europäischen Ländern arbeiten.
OÖ: Lichtspiele Katsdorf, 17.11.2025, 19:00 Uhr
TIR:         LEO Kino Innsbruck, 20.11.2025, 19:00 Uhr
VBG: Spielboden Dornbirn, 25.11.2025, 19:30 Uhr

Shepherding Hope von Oliver Dickinson (Österreich-Premiere, Frankreich 2023, 53 Min, franz. OF deutsch untertitelt) nimmt uns mit auf eine Reise durch Frankreich zu Landwirt:innen, die Viehhaltung neu denken und eine Landwirtschaft im Einklang mit der Natur betreiben.
OÖ: Lichtspiele Lenzing, 18.11.2025, 19:30 Uhr
TIR:        Theatersaal im Hotel Tipotsch Stumm, 19.11.2025, 20:00 Uhr
VBG: GUK Kino Feldkirch, 26.11.2025, 19:00 Uhr

Widerständige Frauen, unser Kurzfilm-Spezial, zeigt mit drei Filmen Porträts von Frauen, die auf ganz unterschiedliche Weise Verantwortung übernehmen und für Veränderung kämpfen:
«Women of the Mangrove» von Astrid Peraza / Girl Rising (Costa Rica 2023, 14 Min, span. OF engl. untertitelt)
«Mountain Woman» von Maria Lassnig (Österreich 2025, 8 Min, stumm)
«A Good Neighbor» von Maggie Hart und Brittany Zampella (USA 2023, 19 Min, engl. OF)
VBG: Gemeindesaal Mellau, 28.11.2025, 19:00 Uhr

30.9.25

"Widerständige Frauen" - Dieses Jahr ist auch ein Kurzfilm-Special im Programm

 mit den drei Kurzfilmen:

    Women of the Mangrove von Girl Rising / Astrid Pereza; Costa Rica 2023,     14 Min. span. OF, engl. untertitel     Mountain Women von Maria Lassnig; Österreich 2025, 8 Min. stumm     A Good Neighbor von Maggie Hart und Brittany Zampella; USA 2023,     19 Min, engl. OF

© Astrid Peraza Juárez








Frauen in einem kleinen Fischer*innendorf, eine Kärntner-Bergbäuerin und eine alleinerziehende Mutter in den USA – Das sind drei Geschichten starker Frauen, die sich für die Verbesserung ihrer Lebensrealitäten einsetzen. In „Women of the Mangrove“ versuchen Frauen in einem Fischer*innendorf gegen Armut und die Auswirkungen der Klimakrise zu kämpfen.„Mountain Woman“ porträtiert den Alltag einer Kärntner Bergbäuerin und „A Good Neighbor“ wirft Licht auf die Kampagne einer Mutter in Colorado, welche gegen die Luftverschmutzung ankämpft. 

Drei Kurzfilme – drei eindrucksvolle Porträts von Frauen, die auf unterschiedliche Weise für Veränderung kämpfen.


in Kooperation mit Südwind-Rural Voices