Wien

Admiral Kino 
Burggasse 119
1070 Wien 

Do, 15.10.2026, 19:00, Toxic Harvest
Fr, 16.10.2026, 19:00, Tevî her tiştî - Trotz alledem (Jubiläums-Special mit anschließender Feier)
Sa, 17.10.2026, 19:00, Milch ins Feuer
So, 18.10.2026, 17:00, TiAN - Generation Farmfluencer

Karten:
online über admiralkino.at
telefonisch +43 (0)1 523 37 59 oder
per Mail an kassa@admiralkino.at oder office@admiralkino.at
Bei Interesse an einer Schulvorstellung wenden Sie sich bitte an junge@normale.at

Preise:
€ 10,50 Normalpreis
€ 9,00 Ermäßigung für Jugendliche bis 18 Jahre, Studierende, Pensionist*innen, Mindestsicherungsbezieher*innen, Standard-Abovorteil

nonstop Kinoabo gilt

Reservierte Karten sind bis 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn abzuholen!

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Admiral Kino Wien - Do, 15.10.2026, 19:00 Uhr
Toxic Harvest
von Andréa Gema

Deutschland/Südafrika 2025, 64 Minuten, englisch und afrikaans OF, deutsch untertitelt

© Rosa Luxemburg Stiftung









Profitorientierte Agrarkonzerne verdienen mit dem Verkauf giftiger Substanzen - auch solcher, die in Europa längst verboten sind. Diese Pestizide werden weiterhin in andere Länder exportiert, wo sie Böden, Wasser und Nahrungsmittel belasten. Vor allem aber schaden sie den Menschen, die ihnen ausgesetzt sind. Toxic Harvest beleuchtet die Lebensgeschichten von Betroffenen in Südafrika, die täglich mit hochgiftigen Pestiziden umgehen müssen, und zeigt die gesundheitlichen Folgen, die sie davontragen. Der Film macht jedoch auch Hoffnung: Es geht auch anders – mit einer agrarökologischen Landwirtschaft ganz ohne Pestizide.

Toxic Harvest gibt Menschen, die unter  Pestizidvergiftungen leiden, eine Stimme und macht auf die verheerenden Folgen des Pestizidexports aus Europa aufmerksam.

Magdalena Pitzer (Kettensäge stoppen!) im Filmgespräch mit Lukas Schmidt (FIAN Österreich)

"Gefördert aus dem Kulturbudget des Bezirks Neubau"

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Admiral Kino Wien -
Fr, 16.10.2026, 19:00 Uhr
Tevî her tiştî - Trotz alledem
von Robert Krieg
Deutschland 2025, 90 Minuten,
kurdisch und arabisch OF, deutsch untertitelt
© wfilm.de












Zwischen Krieg, politischer Repression und patriarchalen Strukturen gehen kurdische Frauen in Rojava – einer autonomen Region im Nordosten Syriens – ihre eigenen Wege. Der Regisseur begleitet sie in seinem Dokumentarfilm in ihrem Alltag: bei ihrer Arbeit auf dem Feld und bei kunsthandwerklichen Tätigkeiten. Dabei zeigt der Film, wie sie sich ein selbstbestimmtes Leben aufbauen. Im Mittelpunkt stehen eine ehemalige Kämpferin, eine Lehrerin, eine Sporttrainerin und eine gehörlose Künstlerin. Mit starken Bildern werden ihre persönlichen Geschichten erzählt und gezeigt, wie Frauen eine solidarische Gesellschaft aufbauen.

Tevî her tiştî - Trotz alledem ist ein eindrucksvolles Porträt kurdischer Frauen, die mit ihrer Lebensweise Widerstand gegen Unterdrückung leisten. 

Robert Krieg (Regisseur) und Leona (Riseup4rojava) im Filmgespräch mit Agnes Sieben (FIAN Österreich)

Anschließend feiern wir das 20-jährige Bestehen der Filmtage.

📍22:00 Uhr im Podium (Westbahnstraße 33, 1070 Wien)

🎤mit Musik von Özlem Bulut

Özlem Bulut ist Sängerin und Komponistin mit Wurzeln in der kurdisch-alevitischen Tradition Anatoliens. Neben ihrer Tätigkeit im Opernbereich entwickelte sie eigene Projekte zwischen traditioneller Musik, Jazz und zeitgenössischen Klangwelten.

"Gefördert aus dem Kulturbudget des Bezirks Neubau"

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Admiral Kino Wien - Sa, 17.10.2026, 19:00 Uhr
Milch ins Feuer
von Justine Bauer

Deutschland 2023/2024, 79 Minuten, Hohenlohischer Dialekt OF

© Bauer, Carnicer, Filmperlen










Junge Frauen haben es in der Landwirtschaft schwer. Die 17-jährige Katinka möchte Bäuerin werden. Doch traditionellerweise erben Männer den Hof – so ist auch der Betrieb, auf dem sie aufgewachsen ist, ihrem Bruder zugedacht. Für Katinka bliebe nur, wegzuziehen und sich einen Mann mit Hof zu suchen. Doch sie will ihre Heimat nicht verlassen. Milch ins Feuer zeigt die Perspektivlosigkeit, vor der junge Frauen in der Landwirtschaft stehen – und erzählt gleichzeitig die Geschichte einer jungen Frau, die trotzdem versucht, sich eine bäuerliche Zukunft aufzubauen.

Der Spielfilm Milch ins Feuer gibt Frauen in der Landwirtschaft eine Stimme und zeichnet ein authentisches Bild vom Landleben und den Herausforderungen, vor denen junge Frauen stehen.

Verena Frauenlob (ÖBV - Via Campesina Austria Frauenarbeitskreis), Judith Stingl (ÖBV - Via Campesina Austria Jugend) und Margit Fischer (Perspektive Landwirtschaft) im Filmgespräch

"Gefördert aus dem Kulturbudget des Bezirks Neubau"

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Admiral Kino Wien - So, 18.10.2026, 17:00 Uhr
TiAN - Generation Farmfluencer
von Thomas Schäfer und Meike Hollnaicher

Südtirol 2024, 60 Minuten, Südtiroler Dialekt OF, deutsch untertitelt

© taktfilm.com













Eine junge Generation von Landwirt*innen kommt ins Tun. Sie denken Landwirtschaft neu, bringen frische Ideen ein und stellen sich den Herausforderungen unserer Zeit. TiAN – abgeleitet vom südtirolerischen Dialektwort für „tun“ – steht für diesen Aufbruch. Im Mittelpunkt stehen junge Landwirt*innen, die sich bewusst für ein Leben in der Landwirtschaft entschieden haben. Zwischen Tradition, den Folgen der Klimakrise und ökonomischem Druck gehen sie eigene Wege und machen vor, dass Veränderung möglich ist. Sie zeigen, wie eine Landwirtschaft von Morgen aussehen kann und welche Anpassungen es braucht, auch auf Seiten der Konsument*innen, damit Landwirtschaft nachhaltig funktionieren kann.

TiAN ist eine ermutigende Dokumentation über junge Menschen in der Landwirtschaft und ihre Ideen, um Landwirtschaft zukunftsfähig zu machen.

Mara Zöller (Brot für die Welt & WeltTellerFeld) und Solawi Leben im Filmgespräch mit Isabella Lang

"Gefördert aus dem Kulturbudget des Bezirks Neubau"

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