Tirol

Programmübersicht
Zum Download des Programmfolders (PDF, 765.4 kb)

LEOKINO 

Di 28.3.2017 18:00 ERNTE.frisch und The Voice of the Land
Mi 29.3.2017 18:00 Bauer sucht Crowd und Land für unser Essen
Do 30.3.2017 18:00 AGROkalypse
Anichstraße 36 
6020 Innsbruck
Kartenreservierung: 
telefonisch 0512  560 470
via email kontakt@leokino.at 
www.leokino.at

Preise: 

€ 7,00 Normalpreis 
€ 5,00 Ermäßigung für Jugendliche, Studierende, Senior*innen, AK-Mitglieder
Reservierte Karten sind bis 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn abzuholen!

LEOKINO - Di, 28.3.2017, 18:00 Uhr

ERNTE.frisch - Migrant*innen in Aktion!
von Christa Fürchtegott und Eva Marthe
Österreich 2015, 25 Min, deutsch

© marthe/fürchtegott









 


Die tägliche Verfügbarkeit von erntefrischen heimischen Produkten ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Unter welchen Umständen sie produziert werden, ist jedoch weniger bekannt. Jährlich kommen ca. 20.000 Arbeiter*innen nach Österreich, um als Erntehelfer*innen in der Landwirtschaft zu arbeiten. Speziell in den Branchen Gemüse-, Obst- und Weinbau leisten sie harte Arbeit, die bei uns niemand machen möchte.

Dieser Film zeigt die Bedeutung der Erntehelfer*innen für die österreichische Landwirtschaft auf und macht sie zu Protagonist*innen, die - unterstützt von Aktivist*innen und Gewerkschafter*innen - für ihre Arbeitsrechte eintreten.


Österreich-Premiere
The Voice of the Land
von Carlo Bolzoni und Guglielmo Del Signore
Rumänien 2016, 29 Min, OF dt UT
© Outskirt









 



Was bedeutet es Bäuerin/Bauer in Rumänien zu sein? Der Film zeichnet ein Bild der rumänischen Landwirtschaft aus der Sicht der Kleinbäuerinnen und -bauern in Transsilvanien. 4,7 Millionen Bauern und Bäuerinnen leben heute in Rumänien und stellen damit die Hälfte aller landwirtschaftlichen Betriebe in der gesamten EU.

"Tăran” ist das rumänische Wort für Kleinbäuerin/Kleinbauer und steht für eine gute Verbindung zur Erde. Genau diese verlieren jedoch viele Betriebe durch die aktuellen Entwicklungen in der rumänischen und europäischen Agrarpolitik. Jede Stunde verschwinden drei dieser Betriebe. Ihre Flächen werden von Banken, Investmentfonds und auch Großbetrieben aufgekauft oder liegen einfach brach.

Filmgespräch mit:
Sónia Melo (Koordinatorin der SEZONIERI-Kampagne für die Rechte von Erntehelfer*innen in Österreich)
Andrei Oancea (aus Rumänien, ehemaliger Erntehelfer in Tirol) 


Zum Film-Trailer - Hunger.Macht.Profite.8 zeigt die deutsch untertitelte Fassung

LEOKINO - Mi, 29.3.2017, 18:00 Uhr

Bauer sucht Crowd
von Nina Rath und Katharina Landsmann
Österreich 2015, 25 Min, deutsch
© Nina Rath









 

Was geschieht, wenn man ein alternatives Wirtschaftsmodell wie "CSA -  Community Supported Agriculture" in Österreich in die Praxis umsetzt? Ein Modell, das auf Solidarität, auf Gemeinschaft basiert und das Verhältnis Bauer/Bäuerin und Konsument*in völlig neu definiert, in dem die Art der Produktion und Vermarktung in einer neuen Beziehung zu den Lebensmitteln gründet.

Die österreichische Dokumentation "Bauer sucht Crowd" schafft es, anhand spannender Porträts von sechs Bauernhöfen und ihren Mitgliedern in beeindruckenden Bildern die Herausforderungen und Vorteile eines solchen Wirtschaftsmodells zu beleuchten.


Österreich-Premiere
Land für unser Essen
von Julio Molina Montenegro
Europa 2016, 35 Min, engl OF dt UT

© accesstoland.eu
















Einem jungen Bauern aus Farnham (England) namens Gavin wird mit seinem solidarischen Landwirtschaftsprojekt der Pachtvertrag gekündigt. Er steht damit vor einem Problem, das den meisten Konsument*innen kaum bewusst ist: fehlender Zugang zu Land.

Im Dokumentar-Road-Movie »Land für unser Essen« besucht Gavin verschiedene Initiativen in England, Frankreich, Katalonien, Italien und Rumänien und macht dabei die Erfahrung, in Europa keineswegs allein zu sein.
Der Film ist eine gute Einführung in die Thematik «Zugang zu Land in Europa» und zeigt, dass es auch hier mehr Aufmerksamkeit braucht.

Filmgespräch mit:
Barbara Czerny (Foodcoops Innsbruck und Grüne Bäuerinnen und Bauern Tirol)
Markus Schermer (Agrarsoziologe, Uni Innsbruck)
Regula Imhof (Bio-Obstbäuerin, Geschäftsführerin Bio Austria Tirol)

LEOKINO - Do, 30.3.2017, 18:00 Uhr

Österreich-Premiere
AGROkalypse
Der Tag, an dem das Gensoja kam

von Marco Keller
Deutschland, Brasilien 2016, 60 Min, OF dt UT
© coreoperation.de











 
AGROkalypse erzählt die Geschichte brasilianischer Indigener vor dem Hintergrund des weltweit steigenden Fleischkonsums. Soja stellt eine Schlüsselfunktion in der globalen Agrarindustrie dar und wird vor allem in der Massentierhaltung eingesetzt. Brasilien ist einer der größten Sojaproduzenten der Welt – und setzt dabei mehrheitlich auf gentechnisch verändertes Soja.

Der Dokumentarfilm folgt der Sojabohne einerseits auf ihrem Weg in die europäischen Futtertröge, andererseits aber auch in die Regale von Bioläden. Dabei werden die direkten Zusammenhänge von Landkonflikten und Umweltfolgen deutlich.
Porträtiert wird auch das Engagement des Tofu-Pioniers Wolfgang Heck und die prekäre Situation der Guarani-Kaiowá, Brasiliens größter indigener Ethnie.

Filmgespräch mit:
Maria Legner (Nyéléni Austria und AgrarAttac)
Florian Schweikert (FIAN Deutschland)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.